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The Vienna Chamber Diaries

ID: MRE 040CD
Künstler: BERAUER,JOHANNES
Komponist:
VÖ Datum: 2013-10-19
Label: Material Records
Region:
Stil: feat. Muthspiel - Gesing- Simcock
Typ: CD
Anzahl CDs: 1
Code: 160
Preis: 17,50 EUR   (exkl. MwST.: 14,58)
Info:
"The Vienna Chamber Diaries" ist der Titel des neuen Albums von Johannes Berauer, einem der produktivsten und vielseitigsten jungen Komponisten aus Österreich.

Erfolgreich sowohl in der Welt des Jazz als auch in der Klassik macht er in diesem Projekt den logischen Schritt: die Verschmelzung seiner beiden musikalischen Seelen. Das Album ist eine meisterhafte Verbindung von subtiler Kammermusik mit High-Energy Improvisationen, Groove und packenden kompositorischen Strukturen. Zwei Welten, durch Berauers musikalischen Filter betrachtet, verschmelzen so natürlich und selbstverständlich zu einem neuen Ganzen, als hätten sie immer zusammengehört.

Die Musik entstand zum großen Teil im Laufe eines Jahres und behandelt sehr persönliche Erlebnisse und Gedankengänge - daher auch der Titel der CD. Wie in Tagebucheintragungen erzählt jedes Stück eine eigene Geschichte.
Entsprechend unterschiedlich sind auch die Besetzungen. Aus einem Pool von 8 Instrumenten kombiniert Johannes Berauer in jedem Stück eine andere Auswahl zu einem neuen Kammermusik Ensemble.
Viele der Titel können mehrdeutig interpretiert werden. "Free Fall" zum Beispiel - ein Quartett für Sopran Saxophon, Violine, Cello und Klavier - beschäftig sich vordergründig mit dem Phänomen der Schwerkraft, kann aber auch als Metapher für die völlige Hingabe an den Fluss des Lebens, jenseits der Limitationen des Verstandes, gelesen werden, so der Komponist.
Selbstverständlich braucht ein so spezielles Projekt auch besondere Musiker. Die Aufnahme entstand mit Unterstützung von Wolfgang Muthspiel, der selbst als Solist und Produzent mitwirkt. Neben zwei weiteren Jazzgrößen, Gwilym Simcock und Klaus Gesing, wird das Ensemble durch 6 außergewöhnliche klassische Musiker komplettiert, wie z.B. Florian Eggner (Mitglied des weltbekannten Eggner Trios) oder Paul Kaiser (Solo Oboist der Wiener Symphoniker).
Berauers Musik fordert viel von den Musikern: einen sensiblen Umgang mit Klang, Touch und Time, die Fähigkeit zu grooven, sowie das Gespür dafür, Improvisationen auf natürliche Weise mit den Komposition zu verweben. Es sind diese besonderen Musiker, die der Musik der "Chamber Diaries" Leben einhauchen und sie zu einem so bemerkenswerten Klangerlebnis machen!
So vielfältig wie Berauers Werke lesen sich seine Auftraggeber und Interpreten. Das Eggner Trio findet sich genauso auf der Liste, wie das Brucknerorchester, das Symphonieorchester Vorarlberg, die Camerata New York, oder Solist Friedrich Kleinhapl.
Den bisher größten Auftrag erhielt er 2008, als er die Musik zur Linzer Klangwolke komponierte, einem Multimedia Open-Air Event, den 95.000 Menschen besuchten.
Im Jahr 2000 gewann Johannes Berauer den internationalen Gustav Mahler Preis, der eine Uraufführung seines Violinkonzerts durch den weltbekannten Geiger Benjamin Schmid mit sich brachte. 2013 wurde er mit Staatsstipendium für Komposition ausgezeichnet.
Berauer studierte an der Anton Bruckner Privatuniversität Linz, sowie am Berklee College und am New England Conservatory in Boston als Fulbright Stipendiat bei Jazzlegende Bob Brookmeyer.
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