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Turmgedichte

ID: ECMNS 2285CD
Künstler: Reiner,Christian
Komponist: HÖLDERLIN,FRIEDRICH
VÖ Datum: 2012-11-16
Label: ECM New Series
Region:
Stil: Christian Reiner spricht Hölderlin
Typ: CD
Anzahl CDs: 1
Code: 165
Preis: 19,50 EUR   (exkl. MwST.: 16,25)
Info:
Als wie der Tag die Menschen hell umscheinet (Überzeugung)
Wenn aus dem Himmel hellere Wonne sich
Nicht alle Tage nennet die schönsten der
Es ist eine Behauptung der Menschen
Der offne Tag ist Menschen hell mit Bildern (Aussicht)
Wenn sich der Tag des Jahrs hinabneiget (Der Winter)
Wenn die Menschen das bemerken (Von der Realität des Lebens)
Wenn auf Gefilden neues Entzücken keimt (Der Frühling)
Wenn aus sich lebt der Mensch (Der Mensch)
Des Geistes Werden ist den Menschen nicht verborgen
Wenn neu das Licht der Erde sich gezeiget (Frühling)
Die Linien des Lebens sind verschieden (An Zimmern)
Das Erntefeld erscheint, auf Höhen schimmert
(Der Sommer)
Noch ist die Zeit des Jahrs zu sehn
Wenn Menschen fröhlich sind (Aussicht)
Das Feld ist kahl (Der Winter)
Wenn blaicher Schnee verschönert die Gefilde
Wenn ungesehn und nun vorüber
Wenn über dem Weinberg es flammt
Das Glänzen der Natur ist höheres Erscheinen 
(Der Herbst)
Den Menschen ist der Sinn ins Innere gegeben
Nun versteh ich den Menschen erst
Die Sonne kehrt zu neuen Freuden
Freundschaft, Liebe, Kirch und Heilge
Du edles Wild (Im Walde)



"...Von nun an beschäftigt sich Reiner damit, wie man die Turmgedichte hörbar machen kann, und dass diese Reflexion über Jahre hinweg anhält, verdankt sich auch seiner Beziehung zu dem deutschen Schriftsteller Wolf Wondratschek, der Reiner in einem Wiener Jazzclub kennengelernt hat. Wondratschek ist sicher, dass aus Reiners Arbeit " etwas Außergewöhnliches" entstehen kann, und er setzt sich schließlich auch für die Einspielung eines Tonträgers mit den Turmgedichten ein.
Was auf der CD zu hören ist, ist eine Auswahl von 25 Gedichten aus dem Gesamtkorpus. Ausgeschieden wurden Texte, bei denen Zweifel bestehen, ob sie zur Gänze von Hölderlin stammen. Und es gibt auch ausgesprochen schlechte Gedichte unter den Turmgedichten, sagt Wondratschek, "in manchen sind Reime drin, dass es einem die Schuhe auszieht." Was übrig geblieben ist, ist eine "Essenz", bloße 34 Minuten, die es allerdings in sich haben. "Ich habe eine solche Stimme seit Oskar Werner nicht mehr gehört", sagt Wondratschek. ..."  Christoph Winder  in der Standard


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