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KLAVIERKONZERT NR.3 D-DUR

ID: CCS 29410
Künstler: LAZIC,DEJAN/ATLANTA SO/SPANO
Komponist: BRAHMS ARR.LAZIC
VÖ Datum: 2010-02-26
Label: Channel Classics
Region:
Stil:
Typ: CD
Anzahl CDs: 1
Code: 0
Preis: 19,90 EUR   (exkl. MwST.: 16,58)
Info:
"Meine Inspirationsquelle war das Vorbild: die Klavierfassungen der Violinkonzerte von Bach und Beethoven, welche die Komponisten selbst angefertigt hatten. Es erfüllt mich mit einem gewissen Stolz, daß ich - nach Bach und Beethoven - das dritte 'große B' im vorliegenden Arrangement vorstellen darf." "Eine Frage taucht zwangsläufig auf: Ist man überhaupt 'berechtigt', ein solches Arrangement zu machen? Brahms selbst fertigte zahllose Arrangements und Transkriptionen eigener Werke und von anderen Komponisten an. Ich bin überzeugt, daß diese mehr als nur berechtigt waren, und daher hoffe ich, daß Brahms selbst keinen Einwand gegen meine Idee hätte. Brahms und seine Zeitgenossen (nicht zuletzt Franz Liszt) fertigten eine Überfülle an Arrangements, Transkriptionen und Variationen an. Vielleicht verhalte ich mich hier auch mehr als Komponist denn als Interpret - die Grenze, welche die Produktion von der Reproduktion scheidet, ist offenbar außerordentlich schmal.
Es bleibt die rhetorische Frage, was ist eine Transkription, was kennzeichnet ein Arrangement, was kann als eine neue Fassung bezeichnet werden. Der Schlüssel zu diesem Rätsel bestand darin, daß ich versuchte, den Violinpart neu zu konstruieren, indem ich die Stimme in einem radikalen Brahmsschen Stil neu komponierte und meine eigene Kadenz hinzufügte. Während des ganzen Werkes verfolgte mich der Gedanke: mir vorzustellen, was Brahms machen würde. Von großer Bedeutung ist, daß die Orchesterpartitur völlig unverändert blieb. Mit diesem Arrangement - bei dem ich nur die Achtung und Bewunderung für den Komponisten vor Augen hatte - war es mein Hauptziel, Brahms einzigartige musikalische Sprache in eine neue Fassung zu übertragen, ohne dabei auch nur das Geringste seines ursprünglichen musikalischen Wertes zu verlieren, und darüber hinaus dem Pianisten eine ebenbürtige Möglichkeit zu eröffnen, diese wunderbare Musik in gleicher Weise zu spielen und zu genießen, wie die Geiger es nunmehr seit genau 130 Jahren können." Dejan Laziç


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